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Berner Sennenhund von Zug angefahren und erschossen

Verfasst: Mi 12. Jan 2011, 21:28
von TSV Cordula
MORLESAU

Reh und Hund erschossen

Tiere von Zügen angefahren

(si) Gleich zwei Tiere wurden am Wochenende von Zügen angefahren, ein Reh am Bahndamm in der Nähe von Morlesau und ein Hund an den Schienen im Bereich von Aschaffenburg. Beide Tiere waren so schwer verletzt, dass die alarmierten Beamten der Bundespolizei sie erschießen mussten.

Am Samstag hatte der Zugführer eines Güterzuges die Bundespolizeiinspektion Würzburg über ein angefahrenes Reh informiert, das am Bahndamm neben den Gleisen zwischen Weickersgrüben und Morlesau lag. Eine Streife der Bundespolizei konnte vor Ort das verunglückte Tier ausfindig machen. Trotz schwerster Verletzungen war es noch immer am Leben. Die Beamten sahen keine andere Möglichkeit, als das Reh mit der Schusswaffe von seinen Qualen zu erlösen.

Am Folgetag fuhr dann eine Regionalbahn in der Nähe von Obernau bei Aschaffenburg einen Hund an. Beamte des Bundespolizeireviers Aschaffenburg fanden das Tier stark blutend in den Gleisen. Auch hier mussten sie von der Waffe Gebrauch machen, um das Leiden des Berner Sennenhundes zu beenden. Hinweise zum Besitzer oder der Herkunft des Hundes konnten die Bundespolizisten bislang noch nicht bekommen.

In beiden Fällen sorgte die Deutsche Bahn AG für den Abtransport der Tierkadaver, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

http://www.mainpost.de/regional/bad-kis ... 70,5915387

10.01.2011