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 Betreff des Beitrags: NABU Vögel beobachten und melden
BeitragVerfasst: 03.01.2019, 14:28 
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Stunde der Wintervögel

Vögel beobachten und melden

Vom 4. bis 6. Januar2019 rufen NABU und LBV zum neunten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, ließen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Über 136.000 Vogelfreunde haben sich 2018 an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 92.000 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord.

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BeitragVerfasst: 18.01.2019, 09:11 
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Spatz in Führung, Waldvögel machen sich rar

Zwischenergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

Bereits jetzt haben 106.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 74.000 Gärten und Parks mehr als 2,7 Millionen Vögel gemeldet. Der Haussperling hat seine Spitzenposition der Vorjahre verteidigt. Auffällig sind große Schwärme von Zeisig, Bergfink, Star und Wacholderdrossel.

Herzlichen Dank an jetzt schon mehr als 100.000 Teilnehmer!

10. Januar - An der diesjährigen Stunde der Wintervögel haben sich erneut mehr als 100.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde beteiligt. Bis kommenden Dienstag (15.) können noch Beobachtungen online gemeldet werden.

Auf den ersten Blick entsprechen die bisherigen Ergebnisse den Erwartungen der NABU-Experten. Der europaweit sehr milde Winter sorgt dafür dass weniger Wintervögel aus dem Norden und Osten Europas nach Deutschland kommen. Gleichzeitig ist ein größerer Anteil der nur teilweise wegziehenden Vögel in Deutschland geblieben. So wurden mehr Stare, Ringeltauben, Heckenbraunellen und Rotkehlchen gesichtet. Außerdem finden viele Waldvögel auch außerhalb der Gärten, in den schneefreien Wäldern, noch gut Nahrung und sind deshalb nicht auf die Futterstellen in den Gärten angewiesen. So wurden dieses Jahr deutlich weniger typische Futterhausbesucher wie Meisen, Kleiber, Eichelhäher, Buntspechte oder Gimpel beobachtet. Unter den fünf am häufigsten registrierten Wintervögeln gab es im Vergleich zum Vorjahr keinerlei Veränderungen: Es führt der Haussperling mit 6,4 Vögeln pro Garten vor Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Über dieJahre recht konstante Wintervogelbestände

Der Wintereinbruch mit großen Schneemengen im südlichen Bayern und Baden-Württemberg während des Zählwochenendes kam wohl zu spät, um noch zu einer deutlichen Steigerung der Vogelbesuche in den Gärten zu führen. Wie jedes Jahr gibt es vor allem witterungsbedingt Verschiebungen zwischen den einzelnen Vogelarten. Insgesamt erscheinen die Winterbestände der Vögel im Siedlungsraum bisher seit 2011 mehr oder weniger stabil und heben sich damit erfreulich von der Bestandsentwicklung im landwirtschaftlichen Raum ab, wo es überwiegend Abnahmen gibt. Mit Amsel und Grünfink gibt es aber auch im Siedlungsraum zwei klare Sorgenkinder.
Schlechte Nachrichten gibt es von der Amsel. Mit bundesweit nur 2,75 Amseln je Garten fährt diese Art ihr mit Abstand schlechtestes Winterergebnis ein, ein Rückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sicherlich war der trockene Juli schlecht für das Überleben der Jungvögel, die so in der für sie wichtigsten Zeit keine Regenwürmer finden konnten. Dagegen sollte jedoch ein milder Winter bei diesem Teilzieher für größere Anzahlen verweilender Amseln sprechen.

Daher vermuten die NABU-Experten, dass die im Sommer grassierende Usutu-Epidemie Grund für den Rückgang der Amseln ist. Das Virus trat erstmals fast deutschlandweit auf. Darauf weisen insbesondere die Zahlen aus der Hansestadt Hamburg hin, von wo 2018 die meisten toten Amseln gemeldet worden waren: Dort beträgt der Verlust gegenüber dem Vorjahr 40 Prozent. Wissenschaftler des NABU und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg hatten bereits 2017 nachgewiesen, dass Amselbestände in Regionen mit Usutu-Ausbrüchen stärker zurückgehen als anderswo.

Der insgesamt bisher am deutlichsten zurückgehenden Wintervogel ist der Grünfink. Seine Bestände nehmen seit 2011 um im Mittel über 13 Prozent jährlich ab. Diese Art ist sehr standorttreu, so dass Zu- und Wegzug bei diesen Finken keine Rolle spielen. In diesem Jahr gibt es zumindest eine gute Nachricht: Mit 1,31 Vögeln pro Garten bleibt dieser Art im Zwischenergebnis ein neuer Negativrekord erspart. Denn zwei Jahre zuvor waren es 1,29.

Genauer hingeschaut: Star, Erlenzeisig und Spatz

Die Experten des NABU vermuten neben Veränderungen in der Landwirtschaft, die immer weniger Erntereste und Wildblumensamen für den Grünfink bereit hält, eine Infektion mit einem einzelligen Parasiten (Trichomoniasis), der insbesondere an sommerlichen Vogelfutterstellen verbreitet wird und besonders Grünfinken befällt, als Hauptursache dieses anhaltenden Rückgangs.

06. Januar, 20.30 Uhr - Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres sind die Teilnahmezahlen bei der „Stunde der Wintervögel“ ein weiteres Mal gestiegen. Am stärksten übrigens in Bayern – ob das am Schnee liegt? Leider hat der große Ansturm beim bayerischen NABU-Partner LBV zu technischen Problemen geführt, so dass wir momentan keine präzisen Gesamtzahlen nennen können. Sobald wieder ein Datenaustausch stattfindet, werden wir das nachholen.

Was feststeht, ist der spürbare Rückgang der Amselsichtungen um zwölf Prozent. Inwieweit dieser dem im Sommer 2018 besonders heftig grassierenden Usutu-Virus zuzurechnen ist, wird aber erst die „Stunde der Gartenvögel“ im Mai zeigen. Derzeit mischen sich nämlich heimische Brutvögel mit Wintergästen aus dem Norden und Osten. Grund für die Rückgänge kann zum Teil also auch ein geringerer Winterzuzug sein. Insgesamt ist die Amseldichte aktuell in den Küstenbundesländern höher als im Süden und Osten, obwohl der Nordwesten stark von Usutu betroffen war.

05. Januar, 20 Uhr - Einen Tag und eine Nacht lag der Star an der Spitze der Wintervögelwertung. Doch nun hat das Imperium in Gestalt des Haussperlings zurückgeschlagen. Der Seriensieger der letzten Jahre liegt mit derzeit 128.000 Individuen klar in Führung – und er wird sie wohl nicht mehr abgeben.

Ein milder Winter wie jetzt spielt dem Sperling in die Hände, jedenfalls soweit es unsere Aktionswertung betrifft. Oder andersherum formuliert: Für typische Waldvögel wie Eichelhäher, Buntspecht, Kernbeißer oder Gimpel sind Gärten nur Ersatzbiotope, in die sie vermehrt kommen, wenn es im Wald nicht genug zu picken gibt. Das gilt auch für die Schar der grauen Meisen (Sumpf-, Weiden- und Tannen-), und in etwas geringerem Maße auch für Kohl- und Blaumeise. Aktuell bieten aber Wälder und Hecken einen reich gedeckten Tisch, was die sich abzeichnenden deutlichen Beobachtungsrückgänge der Waldvögel erklärt.

Ein Blick zu den europäischen Nachbarn

Die Mutter aller Wintervögelzählungen findet in Großbritannien statt. Der Big Garden Birdwatch des NABU-Partners Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) geht bereits in die 40. Runde, traditionell aber erst Ende Januar. Auch in Belgien, in den Niederlanden und in Schweden wird Ende Januar gezählt, parallel zu uns dagegen in Österreich und – 2019 zum ersten Mal – in Tschechien.

Wie sieht es also aus bei den Nachbarinnen und Nachbarn? In Österreich liegt wie in Deutschland der Haussperling vorne, gefolgt von Feldsperling, Kohlmeise und Buchfink. Amsel und Blaumeise sind deutlich weniger vorhanden als bei uns, erst recht der Star, der es noch nicht einmal unter die Top 20 schafft. Österreich ist genauso wie Tschechien eben stärker kontinental geprägt, das behagt dem Star nicht. In Tschechien ist der Star demzufolge jetzt im Winter fast komplett verschwunden, nur in jedem tausendsten Garten wurde er gesichtet.

Dafür „performen“ die Meisen deutlich besser. Die Kohlmeise liegt sogar mit Abstand in Führung, gefolgt von Feld- und Haussperling. Die Amsel wiederum kommt in Tschechien nur in 49 Prozent der Gärten vor, in Deutschland sind es aktuell 85 Prozent. Die tschechischen Amseln scheinen in höherem Maße als bei uns im Winter in wärmere Gefilde zu ziehen und es kommen wohl auch weniger Wintergäste aus dem Norden. Das hat natürlich nichts mit Landesgrenzen zu tun, auch in Deutschland halten sich im Winter in den Küstenbundesländern wesentlich mehr Amseln auf als in Sachsen oder Bayern.

Der Haussperling dagegen ist ein Kulturfolger, der sich ohnehin ständig in den Siedlungen aufhält, ob der Winter nun streng oder mild ist, ob die Waldbäume voll oder leer sind. Mit derzeit plus einem Viertel gegenüber über dem Vorjahr gehört der Haussperling zu den klaren Gewinners dieses Winters. Der Star dagegen wurde trotz des 50.000-köpfigen Mega-Schwarms in Rheinhessen inzwischen nicht nur vom Haussperling, sondern auch von Kohl- und Blaumeise sowie dem Feldsperling überholt. Lässt man den Mega-Schwarm beiseite, wurden sogar weniger Stare je Garten gesichtet als im Vorjahr.

Am Ende des zweiten Beobachtungstages bedanken wir uns bei 29.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunden, die aus 21.000 Gärten und Parks bereits mehr als 850.000 Vögel gemeldet haben. Dabei sind die bei unserem bayerischen Partner LBV eingegangenen Daten mit eingerechnet.

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BeitragVerfasst: 18.01.2019, 23:41 
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Danke für die Info!

Wir hatten zur Zeit der Zählung Sturm und Regen. Da ließ sich kein Vogel blicken.

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LG Susanne


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