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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:07 
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From: Katzenhilfe-Westerwald e.V.
To: . www.katzenhilfe-westerwald.de
Sent: Wednesday, October 08, 2008 4:23 PM
Subject: Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen - deutschlandweit!

IG PRO KSVO zum Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für Katzen

Sehr geehrte Mitbürger, Sehr geehrte Tierfreunde,

aus gegebenem Anlaß heute ein Sondernewsletter von der Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung.

Kürzlich berichteten wir von den bisher einzigartigen Erfolgen zur Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für Katzen in der Stadt Paderborn.

http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/(AllDocsiV)/7A7B4C6DE82499A9C12574AB0027ED75v?OpenDocument (Verordnung)

Die IG PRO KSVO hofft nun, dass diese Satzungsänderungen bald deutschlandweit Schule macht.

Wie können Tierfreunde, Tierheime & deren Mitglieder aktiv dazu beitragen?

Handlungsbedarf in der Öffentlichkeit durch Aufklärung wecken!
Beteiligung an der Onlinepetiton www.ksvo.de.vu
Verbreitung der Onlinepetition und Motivation zur großflächigen Teilnahme
Beteiligung an der Unterschriftenliste - siehe Anlage
Verbreitung der Unterschriftenliste
Regionale Öffentlichkeitsarbeit
Ordnungsämtern die Vorschläge zur Satzungsänderung unterbreiten und mit der Problematik konfrontieren
Veterinäramter die Vorschläge zur Satzungsänderung unterbreiten und mit der Problematik konfrontieren
Ministerium Innere Sicherheit (zuständig für das Fundrecht) konfrontieren
Ministerium Umwelt, Forsten, Tier- und Verbraucherschutz konfrontieren
Gemeinde- und Städtebund konfrontieren
Landtag konfrontieren
Bundestag konfrontieren
BMELV konfrontieren

Kastration verhindert Leid!

Diese wenigen Worte müßten in die Satzungen der Gemeinden aufgenommen werden, die Kontrollen wären stichprobenartig auch ehrenamtlich möglich und das Leid würde sich immens dezimieren:

Wer einer von ihm gehaltenen Katze Zugang ins Freie gewährt, hat diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren, kennzeichnen (Tätowierung und/oder Mikrochip) und registrieren zu lassen.
Katzen die in reiner Wohnungshaltung leben müssen bis zum 6. Lebensmonat zumindest gekennzeichnet und registriert sein.
Wer freilaufende Katzen füttert oder sonst im Freien Katzen Futter zur Verfügung stellt, hat dafür Sorge zu tragen, dass die gefütterten Katzen durch einen Tierarzt kastriert, gekennzeichnet und registriert sind.
Das zuständige Ordnungsamt kann auf Antrag Ausnahmen von der Pflicht zur Kastration erteilen, sofern es für die Zucht von Katzen erforderlich ist, dies schließt die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht nicht aus.
Produzierer von Katzen, ob privat oder gewerblich sind verpflichtet die Tiere vor der Weitergabe/Veräußerung zumindest zu kennzeichnen und zu registrieren.
Produzierer sind weiterhin verpflichtet lebenslänglich in der Verantwortung für diese Tiere zu bleiben, sollte es zu einer Rückgabe wegen Ableben des Halters, Allergien, etc. kommen, so ist der Produzierer verpflichtet die Tiere aufzunehmen, artgerecht unterzubringen und zu ernähren, bei Verbringungen in den Tierschutz trägt der Produzierer die Kosten.
Tierärzte müssen Papiere und Kennzeichnungen 20 Jahre aufheben, sofern für den Tierschutz kastriert und gekennzeichnet wird, bleibt der Tierschutz in der Verantwortung, sofern er nicht einen Halterwechsel schriftlich nachweisen kann.
Schluß mit den sinnlosen Kerbenkennzeichnung, gar quälerischen Ohrlochungen, wie ihn heute immer noch manche Tierschutzvereine praktizieren, eine Kennzeichnung muß einer DIN Norm entsprechen und das System muß bei den Tierärztekammern hinterlegt sein.
Tierärzte die Heimtiere kastrieren ohne die Tiere zu kennzeichnen bekommen die Aprobation entzogen ;-)

Jede Partei hat Tierschutzbeauftragte, wichtig ist es Kontakte zu suchen, Stellungnahmen schriftlich zu fordern. Bei der Forderung der Stellungnahmen sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass diese der Öffentlichkeit, den Wählern nicht vorenthalten werden.

Der Verein IG PRO KSVO (Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung) - mit derzeit rund 5.500 Mitgliedern - möchte bundesweit politischen Druck ausüben, damit das immende Leid der Straßenkatzen endlich eingedämmt wird. Wer steckt hinter dem Verein IG PRO KSVO? Jeder Tierfreund und Tierschutzverein, der mit uns für die Rechte der Straßenkatzen kämpft. Beteiligen Sie sich jetzt - lassen Sie uns gemeinsam für das Ziel kämpfen!

Beim Vorsprechen bei Politikern/Ordnungsämtern/Veterinärämtern kann jeder einzelne von uns beweisen, dass er nicht alleine steht, sondern weitere derzeit über 5.500 Mitglieder diese Meinung teilen!

Wir brauchen eine deutschlandweite Katzenschutzverordnung, laßt uns dafür kämpfen!

Weitere Informationen erteilt: Susan Smith, Tel. 0178-2375424, susansmith@arcor.de oder Sonja Stahl, Tel. 02661-40982; ksvo@katzenhilfe-westerwald.de

Diese verwilderten Hauskatzen leben dank aktion kitty
- dem bundesweiten Straßenkatzenprojekt von aktion tier -
kastriert und betreut auf der Straße.

Kitty wurde geboren, um zu leiden und qualvoll zu sterben, auf der Straße wartet der Tod.
Kastration verhindert Tierleid!
www.ksvo.de.vu


Herzlichst

Ihre
Sonja Stahl
Pressestelle IG PRO KSVO

Interessengemeinschaft PRO KATZENSCHUTZVERORDNUNG
Anwenderweg 4 ● 56462 Höhn ● Germany
Telefon: +49 (0) 2661.40982 ● Telefax: +49 (0) 2661.949935
eMail: ksvo@katzenhilfe-westerwald.de ● HomePage: www.ksvo.de.vu

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Wundern muss ich mich sehr, dass Hunde die Menschen so lieben; denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch.

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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:08 
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Von: tierschutzverein.samtpfote@web.de [mailto:tierschutzverein.samtpfote@web.de]
Gesendet: Donnerstag, 16. Oktober 2008 11:12
Betreff: Kastrationspflicht, aber wer soll das bezahlen?



Bitte mal weiterleiten....

*Kastrationspflicht ist toll, aber wer soll das bezahlen?

*Eine Pflicht zur Registrierung kann auch ungeahnte
Folgen haben und einen Tierschutzverein zur Aufgabe
zwingen. Warum? Lest mal selbst.

Auszug aus einer E-Mail die ich bekommen habe

Zitat Anfang
.......

Die vernünftigste, moralisch vertretbare und letztlich unter Umständen auch kostengünstigste Lösung besteht darin, die Katzen und am besten auch die Kater kastrieren zu lassen.
Der Eingriff kostet für die Katze laut Gebührenordnung der Tierärzte 160 Euro,
für den Kater 90 Euro, schreibt das Wochenblatt Westfalen-Lippe.

*Quelle: "Landwirtschaftliches Wochenblatt, 31/2008"*

http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kl ... php?seite= Zitat Ende

Gehen wir von einer Katze aus,
160 € für die Kastration
50 € für´s Impfen
35 € für einen Chip

Impfen und Kastrieren sind ca. Werte,

macht zusammen

245 € pro Tier
wer soll das aufbringen? ( In Zeiten knapper werdender Mittel..)

Da muss man ansetzen. Damit ein Umdenken stattfinden kann
müssen die Kosten runter. Kein Bauer der Welt zahlt soviel Geld
für eine Katze, dann bringt er sie eher um.

Züchter sind die am meisten kontrollierten Tierhalter. Sie stellen kein Problem dar.

Auch für Privatpersonen sind diese Kosten nicht tragbar, schon gar nicht für einen
kleinen armen Tierschutzverein.

Menschen die Tiere draußen versorgen brauchen Unterstützung um Katzen kastrieren
zu können. Warum braucht eine verwilderte Katze einen Chip, das ist doch Blödsinn.
Oder steckt da was anderes dahinter?

Wenn eine verwilderte, gechipte Katze zB.einen
Autounfall verursacht, kann der Tierschutzverein
der den Chip hat einsetzen lassen, für den Schaden,
womöglich auch noch für den verunglückten Menschen, haftbar
gemacht und in Regress genommen werden, weil man den
Besitzer der Katze, in dem Fall den Tierschutzverein,
über den Chip ermitteln kann.
Das wäre dann ein schnelles Ende, denn die Kosten kann keiner
tragen. Der Verein wäre zerstört.

Wenn man lange genug über diese Dinge nachdenkt kommt man schon auf den einen oder anderen Nachteil,
der zu Konsequenzen führen kann. Bei allem was man an Regelungen vorschlägt sollte man auch die Konsequenzen
davon ins Auge fassen und überlegen in wie weit sie überhaupt machbar und umsetzbar sind.

Gabriele Hilbig

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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:08 
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Von: =^..^= Katzenschutzbund MG e.V. =^..^= [mailto:info@katzenschutzbund.de]
Gesendet: Freitag, 17. Oktober 2008 09:53
Betreff: Bitte um Verteilung zu Kastrationspflicht, aber wer soll das bezahlen?



Hallo,
könntest Du bitte meine Gedanken zu Frau Hilbigs Nachricht verteilen ? Danke Dir !

LG, Gaby

++++++++++++++++++

Hallo Frau Hilbig, hallo liebe Tierschutz-Kolleginnen + Kollegen,

selten habe ich eine Nachricht mit solch grosser Freude begrüsst wie die, dass endlich eine Gemeinde in Deutschland Flagge zeigt für die Ärmsten der Armen, die herrenlosen Streunerkatzen. Endlich gibt es ein Signal in die RICHTIGE Richtung. Und für uns Alle eine Basis, einen "Präzedenzfall", auf dem wir Alle aufbauen könnten und sollten.
Umso trauriger war ich, als ich das doch sehr düstere Feedback von Frau Hilbig dazu las. Ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht und möchte diese jetzt einfach mal "in die Runde werfen" :

- der zitierte Zeitungsartikel Wochenblatt Westfalen-Lippe

Wir wissen ja Alle, dass Papier geduldig ist. Schade, dass die Redakteure sich keine Mühe machen, richtig zu recherchieren. Ein Beispiel "wird die Katze mit 8 Monaten geschlechtsreif" - muss man immer noch diese falschen Infos verbreiten ? Also hier bei uns werden die weiblichen Katzen mit 5 Monaten geschlechtsreif und gedeckt, mit acht Monaten sind sie bereits längst Mama und wieder gedeckt und es ist oft bereits der 2. Wurf unterwegs..... solch ein Käse !!!

- zu den Kastrationskosten ebenso, warum werden denn solche Horrorzahlen in den Raum gestellt ?

Hier mal der Link zur aktuellen GOT Stand Anfang Juli 2008, also inkl. der 12% Preisanpassung :

http://www.tieraerzteverband.de/cgi-loc ... l?navid=12

Dies sind die Preise (Seite 43) für "Otto Normalverbraucher", einfacher bis dreifacher Satz. Und es ist uns Allen ja klar, dass TSV Mittel und Wege haben, dieses Thema anders zu handhaben...
(Anmerkung : Frau Hilbig, sollten Sie tatsächlich 160 Euro für eine Kastration bezahlen, sollten Sie bitte dringend den TA wechseln. Denn den Preis zahlt nicht mal Lieschen Müller für ihre Privatkatze...)

Somit erschliesst sich mir die von Frau Hilbig aufgestellte Kostenrechnung nicht wirklich.

Thema Mikrochip - mich kostet ein Mikrochip exakt 4,60 € - nur mal so ganz am Rande...

50 Euro kommt hin für eine zweifache Schnupfen-/Seucheimpfung - nur dürfte dies kaum relevant sein für Bauernhofkatzen, gerade für scheue Tiere, die man genau einmal einfangen kann : zum Check-up + Kastration und Kennzeichnung - also beim Thema Bauernhofkatzen eher irrelevant.

Zum Thema Züchter verursachen kein Problem. Das kann ich leider nicht so einfach stehen lassen.

Leider gibt es durchaus Züchter, die ihre Katzen weder zurücknehmen, wenn es ein Problem gibt (diese somit auch im TH landen können) noch diese chipen lassen oder Auflagen zur Kastration machen, sodass sich diese Katzen auch weitervermehren. Und auch zu "unserem" Problem werden können. Ich war jedenfalls schon bei mehreren "Zuchtauflösungen" dabei, wo dann mal eben 10 oder 20 Tiere im Tierheim landeten und diese dann die ganzen Folgekosten am Bein hatten...Auch Rasse schützt nicht immer vor dem "Entsorgen"...

Zum Punkt "warum brauchen verwilderte Katzen einen Chip" - hier stehe ich auf dem Standpunkt, das muss nicht sein. Eine ordentliche Tätowierung in beiden Ohren reicht völlig. Wichtig ist, dass überprüfbar ist, dass die Katze kastriert ist - ob man die Katze, wenn eingefangen, dann mit einem Lesegerät abscannt oder ihr mit einer Taschenlampe in die Ohren leuchtet - der Nachweis, dass sie kastriert wurde, das zählt. Die Tätowierung hat jedoch den Vorteil, dass dann klar ist, die Katze war bereits in Vollnarkose und es kann somit getrost davon ausgegangen werden, sie ist kastriert. Ein Tierarzt, der sich etwas für den TS engagiert und durch uns ja auch eine Menge an Arbeit erhält, wird in aller Regel die Tätow. nicht extra beaufschlagen.

Da würde ich also Frau Hilbig im Prinzip in diesem Punkt gerne zustimmen, las jedoch dann mit grossem Verwundern das von ihr dargestellte Horrorszenario, dass ein TSV durchaus ruiniert werden könne, falls eine von einem Verein gechipte Katze einen Unfall verursachen würde und mittels Chip der Verein dann ermittelt würde....
Sorry, aber man kann auch wirklich tot umfallen, während man in der Nase bohrt.... nur, wie wahrscheinlich ist das ?
Wir lassen seit knapp 20 Jahren sämtliche verwilderten Katzen, die wir einfangen, in beiden Ohren unverwechselbar und individuell tätowieren. Unser Täto-Schlüssel ist bei Tasso hinterlegt. Unsere

Tätos sind sehr gut lesbar, da mit einem Tätowierstift professionell gemacht - also keine der üblichen (und oft schlecht lesbaren) Zangentätos. Jede Katze wird bei uns intern mit Fangadresse, OP-Datum, genauer Beschreibung und Tätonr. registriert und so konnten schon durchaus einige Tiere, die z.B. die gewohnte Futterstelle verliessen und woanders zuliefen, anhand dieser Tätonr. zugeordnet werden.

Und - anders herum betrachtet - können diese Tiere somit natürlich auch defintiv uns zugeordnet werden, was ja auch wichtig und richtig ist. Und identifiziert werden, woher sie stammen, wo sie hingehören. Wo ist da bitte der Unterschied zum Chip ? Anders gefragt - werden die in Emmerich kastrierten Katzen nicht gekennzeichnet und registriert ?

Ich könnte jetzt noch vieles schreiben - würde aber den Rahmen sprengen. Mir ging und geht es darum, dass wir uns Alle über diesen FORTSCHRITT Richtung Eindämmung des Katzenelends FREUEN sollten, statt schwarz zu malen....

In diesem Sinne - mit sehr erfreuten Grüssen darüber, dass endlich ein Lichtblick da ist für
die Katzen, die bisher kaum eine Lobby hatten.

=^..^= Mit freundlichen Grüssen =^..^=

Gaby Classen
Katzenschutzbund Mönchengladbach e.V.
Königstrasse 20
D-41379 Brüggen
Tel.: 02157 / 90 96 90
Fax: 02157 / 12 55 42
email : info@katzenschutzbund.de
Web : http://www.katzenschutzbund.de

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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:08 
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Von: Katzenhilfe-Westerwald e.V. [mailto:Sonja@Katzenhilfe-Westerwald.de]
Gesendet: Freitag, 17. Oktober 2008 15:09
Betreff: Pro Katzenschutzverordnung ... www.katzenschutzverordnung.de.vu



Hallo Gabriele Hilbig, liebe Tierschutzkollegen,

mir fehlen ein Stück weit die Worte, heute wird mir doppelt bewußt, wie wichtig und dringend notwendig eine Katzenschutzverordnung ist, nicht nur für Züchter/Leidproduzierer jeglicher Art, sondern auch für Tierschützer! Was spricht bitteschön gegen Satzungsänderungen wie in Paderborn, wo sich die Stadt zum Tierschutz bekennt und die Kastrationen fördert?

Wir sollten dringend zusammen daran arbeiten, dass Tierschutzvereine die Katzen vor der Fütterung kastrieren, kennzeichnen und registrieren. Genauso, wie es für uns selbstverständlich ist, dass wir die Tiere nicht im Regen stehen lassen wollen und der "Natur überlassen", also dauerhaft weiter füttern und versorgen, sollte auch ganz zu Anfang die tierärztliche Grundversorgung stehen. Die Eindämmung der Populationen durch Kastration beiderlei Geschlechter sollte unser oberstes Gebot sein! Damit dies möglich wird und die Tierschutzvereine bei sinnvoller Arbeit unterstützt werden, benötigen wir eine Katzenschutzverordnung, sprich staatliche Hilfen und Rückendeckung. Eine Populationseindämmung durch Vergabe von der Antibabypille erachte ich als absolut kritisch, wie ist denn die Populationsdichte in Emmerich, ist sie wirklich durch die Vergabe der Pille in einem überschaubaren Maß zu halten?

Der Tierschutz übernimmt keine Haftung für die Tiere, die er zur Populationseindämmung kastriert, gekennzeichnet und registriert hat. Dazu hat der Staat den Tierschutz speziell geschützt, siehe auch: www.katzenschutzverordnung.de.vu.

Durch mangelnde Kennzeichnung und Registrierung belasten wir die Tiere und den Tierschutz unnötig. Warum müssen weibliche Katzen zum 2. Mal operativ geöffnet werden, damit man sehen kann, ob das Tier kastriert ist? Warum diese unnötigen Kosten? Warum die unnötige Belastung für das Tier? Warum die unnötigen Bemühungen der Tierschützer einen Eigentümer zu ermitteln (Fundanzeigen, etc.)? Wir brauchen Schutz für das Tier und für den Tierschützer, wir brauchen staatliche Hilfe und Rückendeckung.

Welche weiteren Lösungsansätze habt Ihr, um Mensch und Tier gerecht zu werden?

Welche weiteren Ideen habt Ihr, die von der IG PRO KSVO mit im Entwurf aufgenommen werden können?

Welche weitere praktikable Ideen könnt Ihr dem Staat bieten, damit der Tierschutz nicht ein unermüdlicher Kampf gegen Windmühlen bleibt?

Bild


(in Mörsbach wurden Jahrzehnte lang Unkastrierte gefüttert, das Leid vor Ort war immens, ich möchte nicht darüber nachdenken, wieviele Tiere an diesem Futterplatz qualvoll verendet sind)

Es kann doch nicht das Ansinnen von uns Tierschützern sein, dazu beizutragen, dass noch mehr unversorgte Straßenkatzen produziert werden.

Füttern alleine genügt nicht!

Gaby vom KSB Mönchengladbach und viele weitere "alte Hasen im Tierschutz" sprechen mir aus der Seele, toll, dass Paderborn es geschafft hat, einen "Präzedenzfall" zu schaffen, wir müssen darauf aufbauen, damit wir den Tieren nachhaltig helfen können und die Tierschützer entlastet werden.

Sonja Stahl
Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
www.katzenschutzverordnung.de.vu

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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:09 
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Von: info@notfallkatzen.de [mailto:heidrun.ubrig@arcor.de]
Gesendet: Freitag, 17. Oktober 2008 20:33
Betreff: Pro Katzenschutzverordnung ... www.katzenschutzverordnung.de.vu

Hallo an alle,

ich habe in Abstimmung mit der Katzenhilfe Westerwald ein Forum als
Diskussions- und Entwicklungsplattform für dieses Projekt eingerichtet -
für alles, was das Thema Kastration von Katzen betrifft.

Es ist zunächst als kleiner Anfang gedacht, kann aber durchaus nach
entsprechender Anregung ausgebaut werden.

Ich würde mich freuen, wenn dieses Forum genutzt würde, um gemeinsam in
unser aller Anliegen weiterzukommen.

Bei allem Ernst des Themas wünsche ich viel Spaß im Forum:

www.katzenschutz.plusboard.de

Heidrun Ubrig
www.katzenhilfe-alsfeld.de
www.notfallkatzen.de
www.norweger-in-not.de
www.perser-in-not.de

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BeitragVerfasst: 10.09.2010, 19:09 
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From: Katzenhilfe-Westerwald e.V.
Sent: Sunday, October 19, 2008 9:47 AM
Subject: Pro Katzenschutzverordnung ... www.katzenschutzverordnung.de.vu


HEUTE: WDR, Tiere suchen ein Zuhause, 18:15 Uhr; Thema Kastrationen

MORGEN: Die IG PRO KSVO ist morgen in Mainz im Ministerium.

FORUM: www.katzenschutz.plusboard.de moderiert von Heidrun Ubrig

WICHTIG: Wir brauchen Vorgaben, die wir dem Staat präsentieren können, wie unsere Tierschutzarbeit effektiv aussehen könnte, wer könnte Vorschläge machen, wenn nicht wir?
Also: Ärmel hoch und los! Denkt darüber nach, was sich ändern muß, wie es funktionieren kann. Welche Übergangsregelungen wir benötigen, etc.
Welche Vorschläge habt Ihr?

Hier sind die "alten Hasen" gefragt, was geändert werden könnte, damit es künftig für unsere Tiere besser läuft.
Antworten bitte an: ksvo@katzenhilfe-westerwald.de oder ins Forum setzen.

@ Heidrun Ubrig: Bitte eine Rubrik: SO KANN TIERSCHUTZ FUNKTIONIEREN einrichten, Danke.

@ alle: Gemeinsam sind wir stark!

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From: Katzenhilfe-Westerwald e.V.
To: . www.katzenhilfe-westerwald.de
Sent: Wednesday, October 22, 2008 9:09 AM
Subject: WICHTIG: Kastration ist Katzenschutz - BITTE DEN BANNER PUBLIK MACHEN ... DANKE!


Liebe Tierfreunde,

ab sofort steht ein bewegter Banner (siehe Anlage) für PRO KATZENSCHUTZVERORDNUNG zur Verfügung, der auf die neue Homepage speziell für PRO KSVO www.katzenschutzverordnung.de.vu führt.

Wir bitten um großflächige Verteilung und Einbindung des Banners auf Internetseiten.


Bild


Vielleicht hat jemand von Euch noch weitere Ideen und Anregungen um weitere Banner zu basteln, die Sammlung wollen wir auf der neuen Internetseite publik machen.

Vorab vielen Dank, im Interesse der Tiere.

Im Downloadbereich der Homepage stehen auch verschiedene Plakate (DIN A4) zur Verfügung, die ausgedruckt, laminiert werden können, um dauerhaft auf das Problem aufmerksam zu machen.

Am Montag hat die IG PRO KSVO in Mainz (RLP) im Ministerium vorgesprochen. Unsere Vorschläge werden nun juristisch geprüft und in rund 6 Wochen bekommen wir ein Feedback. Wer von unseren über 6.000 Mitgliedern kann in weiteren Bundesländern unsere Vorschläge unterbreiten? Du?

Nun heißt es, weiterhin Unterschriften sammeln, anbei noch mal die Liste. Wir danken den bisherigen fleißigen Sammlern für die zugesendeten Listen.

Liebe Grüße
Sonja
www.katzenschutzverordnung.de.vu


--------------------------------------------------------------------------------


Kastrationspflicht für Katzen

Nichts ist so mächtig wie eine Idee deren Zeit gekommen ist!

Düsseldorf. Zum 28. Mal fand am 11. Oktober 2008 die Arbeitstagung der Dachorganisation für Katzenschutzvereine, kurz DKV in Düsseldorf statt. Vertreter von deutschlandweit über 50 namhaften Katzenschutzvereinen trafen sich, um Lösungsansätze für die millionenfach auf Deutschen Straßen lebenden Hauskatzen zu finden.

Eine Akzeptanz des Populationsanstieges von Katzen über das bereits erreichte, kaum noch erträgliche und offensichtlich nicht mehr beherrschbare Maß hinaus, verstößt gegen §1 Tierschutzgesetz. Es hat sich gezeigt, dass die bisher betriebenen und weiterhin laufenden Kastrationen von Katzen durch die Tierschutzvereine für sich allein gesehen nicht geeignet sind, wirkungsvoll und dauerhaft eine Stabilisierung der Population auf niedrigem Stand zu gewährleisten.

Zum Zwecke der Gefahrenabwehr müssen deshalb weitergehende ordnungsrechtliche Maßnahmen getroffen werden. Der Bestand herrenloser Katzen als auch der Bestand locker über Futterangebote an den Menschen gewohnter unkastrierter Katzen ergänzt sich ständig aus den vorhandenen Freigängerkatzen, deren Nachkommen nicht in menschlicher Obhut aufgenommen werden. Durch das Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für freilaufende, in Obhut des Menschen gehaltene Katzen, können die geschilderten Probleme deutlich abgeschwächt werden. Durch hohe Populationsdichten treten vermehrt Probleme für Mensch, Tier und Umwelt auf, die Ordnungsbehörden der einzelnen Kommunen haben es in der Hand, mit einer kleinen Satzungsänderung großes zu bewirken, erste Städte in Deutschland beweisen, dass es mit ein wenig gutem Willen leicht umzusetzen ist.

In den Verordnungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung müsste ein entscheidender Absatz eingefügt werden:

Wer einer von ihm gehaltenen Katze Zugang ins Freie gewährt, hat diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren, kennzeichnen (Tätowierung und/oder Mikrochip) und registrieren zu lassen.
Katzen die in reiner Wohnungshaltung leben müssen bis zum 6. Lebensmonat zumindest gekennzeichnet und registriert sein.
Wer freilaufende Katzen füttert oder sonst im Freien Katzen Futter zur Verfügung stellt, hat dafür Sorge zu tragen, dass die gefütterten Katzen durch einen Tierarzt kastriert, gekennzeichnet und registriert sind.
Das zuständige Ordnungsamt kann auf Antrag Ausnahmen von der Pflicht zur Kastration erteilen, sofern es für die Zucht von Katzen erforderlich ist, dies schließt die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht nicht aus.
Züchter von Katzen, ob privat oder gewerblich sind verpflichtet die Tiere vor der Weitergabe/Veräußerung zumindest zu kennzeichnen und zu registrieren.

Züchter sind weiterhin verpflichtet lebenslänglich in der Verantwortung für diese Tiere zu bleiben, sollte es zu einer Rückgabe wegen Ableben des Halters, Allergien, etc. kommen, so ist der Züchter verpflichtet die Tiere zurück zunehmen, artgerecht unterzubringen und zu ernähren, bei Verbringungen in den Tierschutz trägt der Produzierer die Kosten.
Tierärzte müssen Papiere und Kennzeichnungen 20 Jahre aufheben, sofern für den Tierschutz kastriert und gekennzeichnet wird, bleibt der Tierschutz in der Verantwortung, sofern er nicht einen Halterwechsel schriftlich nachweisen kann.

Eine Kennzeichnung muss einer DIN Norm entsprechen und das System muss bei den Tierärztekammern hinterlegt sein oder bei einer anderen Meldeorganisation wie z.B. Tasso, Europas größtes Haustierzentralregister; www.tiernotruf.org, welches alle Meldungen kostenlos durchführt.
Die Vertreter der Dachorganisation der Katzenschutzvereine haben in Kooperation mit aktion kitty, dem bundesweiten Projekt zum Schutz von Straßenkatzen eine Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung, kurz IG PRO KSVO gegründet, mehr als 6.000 Mitglieder setzen sich für eine Durchsetzung einer deutschlandweiten Katzenschutzverordnung ein. Zu diesem Zwecke wurde eine Onlinepetition unter: www.ksvo.de.vu ins Leben gerufen, weiterhin stehen Unterschriftenlisten zum Runterladen auf der Internetseite bereit.
Der Staat muß Farbe bekennen! Wenn wir aufhören nach Unterscheidungsmerkmalen von Fund- und herrenlosen Tieren zu suchen, sondern nach Lösungen, wie wir unseren Mitgeschöpfen gemeinsam beistehen können, dann ist ein wichtiger Schritt getan. Lasst das EU Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren endlich Wirklichkeit werden. Das Staatsziel Tierschutz §20 Grundgesetz kann nicht auf dem Rücken weniger Tierschützer lasten! Tierschutz ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, was uns alle etwas angeht!

Weitere Informationen erteilt: Susan Smith, Tel. 0178-2375424, susansmith@arcor.de, Karin Stautzebach,
Tel. 0163-2587168 oder Sonja Stahl, Tel. 02661-40982 od. 0177-7889766; ksvo@katzenhilfe-westerwald.de

oder Rudi Wolff, Tel. 0211-663206 oder katzenschutzbund@cityweb.de




INTERESSENGEMEINSCHAFT PRO KATZENSCHUTZVERORDNUNG

& Dachorganisation der Katzenschutzvereine, Düsseldorf

& aktion kitty - deutschlandweites Projekt zum Schutz von Straßenkatzen


Telefon: +49 (0) 2661.40982 ● Telefax: +49 (0) 2661.949935

eMail: ksvo@katzenhilfe-westerwald.de ● HP: www.ksvo.de.vu





Auf der Straße warten Hunger, Not und qualvoller Tod.



Onlinepetition: www.ksvo.de.vu



Weitere Infos und Downloads: www.katzenschutzverordnung.de.vu

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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand

Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.


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From: Katzenhilfe-Westerwald e.V.
To: . www.katzenhilfe-westerwald.de
Sent: Monday, October 27, 2008 9:51 AM
Subject: BITTE BANNER PUBLIK MACHEN, in Foren einstellen, an Webmaster weiterleiten, auf Internetseiten verlinken, rundmailen, an Presse geben, etc. DANKE!!!

DREI BANNER ZUR AUSWAHL:

http://www.katzenschutzverordnung.katze ... epro5,.jpg

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http://www.katzenschutzverordnung.katze ... epro10.jpg

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BEWEGTER BANNER:

http://www.katzenschutzverordnung.katze ... flicht.gif

www.katzenschutzverordnung.de.vu

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From: AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
Sent: Friday, November 07, 2008 8:25 PM
Subject: AHO Redaktion Kleintiere & Pferde: Kastrationspflicht für Katzen in Paderborn


AHO Redaktion Kleintiere & Pferde

7. November 2008

Kastrationspflicht für Katzen in Paderborn

Essen / Bielefeld / Paderborn (aho) - Freilaufende Katzen müssen in Paderborn ab sofort kastriert werden. Das berichten das Regionalstudio Bielefeld des WDR und „Der Westen“ unter Berufung auf einen einstimmigen Ratsbeschluss der Stadt Paderborn. Damit soll verhindert werden, dass sich die Tiere unkontrolliert vermehren. Paderborn ist mit dieser Maßnahme Vorreiter in Deutschland.

Gleichzeitig hat Paderborn als erste Stadt bundesweit auch eine Pflicht zur Kennzeichnung von freilaufenden Katzen mittels Tätowierung oder Mikrochip eingeführt.

Aber auch Personen, die verwilderte oder streunende Katzen füttern, müssen künftig imit einem Bußgeld rechnen. Auf Antrag gibt es Ausnahmen nur für Züchter oder Landwirte.

Amtstierarzt Dr. Ralf Lang begründet die Maßnahme gegenüber der Presse: „Es kann nicht angehen, dass immer mehr Katzenelend produziert wird und der Nachwuchs auf Kosten der Steuerzahler dann ins Tierheim gebracht wird.” Der örtliche Tierschutzverein klagt denn auch bereits über volle Tierheime.

(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
Impressum / AGB

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Von: Katzenhilfe-Westerwald e.V. [mailto:Sonja@Katzenhilfe-Westerwald.de]
Gesendet: Samstag, 22. November 2008 08:43
Betreff: Statement Lega Pro Animale: Anmerkungen zur IG PRO KSVO (Katzenschutzverordnung)

Hallo zusammen,


grundsätzlich:

Wir als Lega Pro Animale unterstützen die Aktivitäten der Katzenhilfe Westerwald e.V., des Paderborner TSV „Tiere in Not e.V.“, der IG Pro Katzenschutzverordnung, des Tierrechtlers Robert Derbeck, www.tierschutzverein-noris.de, der Susan Smith www.aktiontier.org die sich für Streunerkatzen rund um Paderborn und deutschlandweit stark macht, dem Verein Straßenkatzen Erftkreis www.strassenkatzen-erftkreis.de, Margit Mayr von der IG Haustierrechte, des Katzenschutzbund Mönchengladbach e.V. und vieler anderer Tierschutzvereine mit dem Ziel einer Katzenschutzverordnung (Quelle: http://www.ksvo.katzenhilfe-westerwald.de/) im vollen Umfang.

Die Diskussion um das Für und Wider lesen wir teilweise mit Erstaunen, Verwunderung, ja, teilweise auch mit ein wenig Wut, Enttäuschung und Kopfschütteln. Ohne auf Konkretes eingehen zu wollen – manche Bedenken mögen berechtigt sein. Doch machen wir uns nichts vor: Was hier gefordert wird, ist eine kleine, aber dringend nötige Revolution im Tierschutz. Die obigen Vereine und Gruppierungen haben erkannt, dass uns Tierschützern in Wirklichkeit das Heft in Sachen Katzenschutz längst aus der Hand geglitten ist. Es ist daher nötig, alte Dogmen aufzureißen und überkommene Standpunkte zu überdenken. Das gilt insbesondere für viele kommunal geförderte Tierschutzvereine bzw. Tierheime.

Viele Tierschutzvereine sind am Rand ihrer finanziellen, materiellen und personellen Möglichkeiten angekommen. Das Spendenaufkommen geht deutlich zurück. Die Kommunen entziehen sich weitestgehend der Verantwortung. Für die Unterbringung der Fundtiere erhalten die Tierheime oftmals keine oder nur unzureichende Erstattungen durch die eigentlich hierfür verantwortlichen Kommunen. Tierschützer müssen beweisen, dass eine Katze „entlaufen“ und nicht „herrenlos“ (=> für das Amt gleich: „wild“) ist. Es gibt kaum eine Lobby für Tiere (es sei denn, es handelt sich um kapitalträchtige Interessensverbände, Händler, Zoos oder ähnliche Einrichtungen, von denen jedoch keine Hilfe bei der Bewältigung der überbordenden Probleme gerade bei den Katzen zu erwarten ist – im Gegenteil.) Diese Gesamtsituation ist untragbar.

Es ist Fakt, dass in weiten Teilen Deutschlands Tierheime und Tierschutzvereine, die auf seriöse Art und Weise Ihre Tiere vermitteln wollen, ihre Aufnahmekapazitäten teilweise schon überschritten haben und nicht mehr wissen, wohin mit den Tieren. „Tiere in Not e.V. Paderborn hat bereits seit über 1 Jahr ein Aufnahmestopp für Katzen ausgerufen (Quelle: http://katzenschutz.plusboard.de/beschl ... rn-t9.html). Der Verein steht keineswegs alleine da. Es gibt zahlreiche weitere Vereine, die es mehr oder weniger ablehnen, Abgabekatzen aufzunehmen, weil die Versorgung nicht mehr gewährleistet ist.

Tierschützer aus unserer Umgebung bleiben selbst auf gesunden Jungtieren, teilweise sogar auf einst gefragten Rasse(-mix-)katzen sitzen. Jüngst hatten wir selbst den Fall, dass wir 3 zurückgelassene Katzen dem Eigentümer hinterher geführt haben –Hauptsache, sie waren weg vom Tierschutz und weg von der Straße. Eine Situation, bei der wir vor 5 Jahren noch ganz anders gehandelt hätten. Allein: Es gab keine Chance, die Tiere anderweitig unterzubringen. Traurig macht es uns, wenn „Internet-Tierschützer“ (man verzeihe uns den Ausdruck) uns deswegen unter Pseudonym „peinlichen Schwachsinn“ unterstellen. Beleidigungen sind aber keine Lösung für Probleme. Sie schaffen höchstens neue, denn es frustriert die Tierschützer, die täglich aufs Neue gegen die ausufernden Probleme in Deutschland und auch im Ausland kämpfen.

Da gleichzeitig nicht zu vermuten ist, dass die Katzenpopulation in Bälde ganzheitlich wieder tragbare Formen annimmt, muss eine Änderung der Situation bewirkt werden. Die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen ist ein Ansatz. Dieser muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Auch lässt sich trefflich darüber streiten, ob sie wirklich durchsetzbar ist, wie auch die Stadt Paderborn in ihrem Beschluss ausgeführt hat (Quelle: http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/(AllDocs)/C12572C0002B3AFBC12574B70052902B/$File/080820091606RisVorlage.pdf?OpenElement). Allein: Es fehlt an vergleichbaren Ansätzen und Gegenvorschlägen. Zu diesen hat die Katzenhilfe Westerwald e.V. ausdrücklich aufgerufen, ohne jedoch bisher zu tragbaren Ansätzen (soweit uns bekannt) gekommen zu sein.

Vielmehr steht nun die Frage im Raum, wie wir Tierschützer dieses Ansinnen begleiten können. Es liegt in unserer Hand, die Forderungen im politischen und gesellschaftlichen Raum aktiv zu begleiten und in eine vernünftige Richtung zu lenken, ja, sie zu gestalten. Wir sollten dies tun, bevor es andere für uns tun. Es ist nicht auszuschließen, dass es dann zu Veränderungen kommt, die dem Tierschutz im Allgemeinen und den Katzen im Besonderen eher schadet als hilft. Die Lobbyisten (s. oben) warten schon auf ihre Chance. In der Politik, langwierig und träge, wie sie manchmal scheint, kann das Ding dann ganz schnell eine verheerende Richtung einschlagen.

Es geht also um die Ausgestaltung der Verordnung. Diese lässt alle Möglichkeiten zu, sich einzubringen. Alle Vorschläge müssen umsetzbar und vor allem vermittelbar sein.


1.) Gemeinden, Städte, Land und Bund:

Alles, was die öffentliche Hand derzeit (zusätzlich) Geld kostet, wird im Zweifel in Grund und Boden geredet. Das mag angesichts der Situation mancher Kämmerer durchaus nachvollziehbar sein.

Hier müssen wir klarstellen, dass die Kommunen ihrer Verpflichtung dem Tierschutz gegenüber schon heute nicht ausreichend nachkommen. Täten sie dies, so könnte es durchaus auf die Dauer Gelder einsparen, wenn gezielte Prävention betrieben wird. Damit entfallen auf die Dauer viele heute selbstverständliche Ausgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.


2.) Züchter, Händler, Versuchsanstalten etc.:

Hier besteht ein großer Gestaltungsspielraum. Sobald es „ernst“ wird, werden hier –siehe oben- Lobbyisten eingreifen. Also müssen wir gerade in diesem Bereich besonders aufpassen, um zu verhindern, dass allzu viele Ausnahmeregelungen das Gesamtvorhaben ad absurdum führen (das Steuerrecht lässt grüßen). Ganz lässt sich das freilich nicht verhindern. Das lässt sich bereits aus dem Paderborner Beschluss erkennen, der entsprechende Ausnahmen ausdrücklich zulässt (Quelle: http://katzenschutz.plusboard.de/wortla ... n-f10.html ). Deshalb bleibt das Gesamtansinnen dennoch löblich.


3.) Privatpersonen, Bauernhöfe etc.:

Es ist möglich, dass die alleinige Festschreibung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht nicht reicht, um die Populationsdichte ernsthaft und spürbar einzudämmen. Da davon ausgegangen werden kann, dass viele heute herrenlose Katzen ihren Ursprung in nicht kastrierten Besitzertieren hatten, sind diese jedoch das eigentliche Problem. Also muss hier ein Anreiz geschaffen werden. Je mehr finanzielle Belastungen auf die Tierbesitzer oder Tierhalter zukommen, desto weniger Akzeptanz ist zu erwarten.


4.) Tierschutzvereine:

Der Tierschutz hat die Verordnung mit angestoßen und auf den Weg gebracht. Es ist kein Eingeständnis von Schwäche, wenn wir damit auch zugeben, dass wir der Situation nicht mehr gewachsen sind. Wir fordern vielmehr die Hilfe ein, die eigentlich selbstverständlich sein sollte. Wir müssen diesen Weg begleiten und unsere Hilfe und Unterstützung in dem Bereich anbieten, in dem wir uns auskennen: Herrenlose Tiere aufspüren, kennzeichnen und kastrieren lassen, aufnehmen, betreuen und bei Bedarf pflegen, um sie später ihrer Bestimmung zu übergeben. Dieser Vorgang ist heute in viel zu wenigen Vereinen mehr möglich. Die Gründe sind vielfältig, oftmals kommen viele Faktoren zusammen. Fest steht, dass es kaum mehr ein selbstverständlicher Vorgang ist. Das ist meilenweit vom Ideal-Tierschutz entfernt, der darin besteht, dass es keiner Tierheime mehr bedarf.

Wir als Lega Pro Animale (www.legaproanimale.de) betreiben seit fast 20 Jahren in Süditalien eine Klinik, bei der überwiegend Kastrationen von Straßen- und natürlich auch Besitzertieren (stationär und mobil) durchgeführt werden. Seit dem Bestehen wurden so über 30.000 (in Worten: -dreißigtausend-) Hunde und Katzen unfruchtbar gemacht. Die meisten Kastrationen erfolgten kostenlos. Auch auf die Gefahr hin, dass nun viele Alt-Katholiken einen Aufschrei der Empörung loslassen: Wir können mit Recht stolz darauf sein, so viele Leiden verhindert zu haben. Aber letztlich ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, zumal in Italien die Korruption vor allem im Süden noch weit verbreitet ist. Da macht der Tierschutz leider keine Ausnahme. Dies beschreiben wir auf unseren Seiten genauso wie auch andere Organisationen (Beispiel: http://www.stie.ch/apulien-koalition.html). Solche Entwicklungen wie in Italien sind abschreckende Beispiele dafür, wie Geschäfte mit Tierschutz gemacht werden. Dies ist vielleicht nicht einmal verwerflich, solange dies letztlich dem Tierschutz in seinem Gesamtziel dient. Wenn allerdings der Tierschutz als Deckmäntelchen für Geschäfte mit Tierquälerei herhalten muss, sollten allen Tierschützern die (Nacken-)Harre zu Berge stehen!

Noch mal zum Thema Kastrationsprogramme in Italien: In Kampanien gibt es ein Regionalgesetz, welches man sich prinzipiell auch hier wünschen würde. Es heißt „Cani di quartiere“ (frei übersetzt: Stadtteil-Hunde) und legalisiert nicht nur das Straßenleben freundlicher Hunde, sondern stellt diese quasi unter staatlichen Schutz. Die Amtstierärzte sind demnach verpflichtet, entsprechend vorgeschlagene Hunde bzw. Rudel einzufangen, zu kastrieren, markieren (Mikrochip) und in ein Melderegister einzutragen, die Tiere zu impfen und ggf. vorher zu behandeln. Die Kosten dafür trägt der Staat. Alsdann werden die Hunde wieder an ihren gewohnten Platz gebracht, wo sie von Anwohnern und/oder Tierschützern versorgt werden.

Theorie und Praxis sind freilich zwei verschiedene Paar Schuhe: So ergab eine Umfrage der Fondazione Mondo Animale bei allen Gemeinden, dass in der Region ein großes Desinteresse besteht, dieses Gesetz auch in den Kommunen 1:1 anzuwenden (Quelle: http://www.fondazionemondoanimale.com/Cens.pdf). Die Folge ist die Verpuffung der ursprünglichen Absicht, das Problem der streunenden Hunde und Katzen effektiv und tierschutzgerecht in den Griff zu bekommen. Die Dynamik, die die Vermehrung von Haustieren mit sich bringt, trägt entscheidend dazu bei: http://www.legaproanimale.de/Dynamik.htm. Doch solche regionalen Gesetze würden allein das Problem nicht lösen. Es ist eine Vielzahl von Begleitmaßnahmen erforderlich, da allein schon unterschiedliche Sichtweisen und die zum Teil sehr differente Betrachtung des Begriffs „Tierschutz“ zu allerlei Folgeproblemen, wie Sabine Middelhaufe auf ihrer Seite sehr gut beschreibt: http://www.sabinemiddelhaufeshundundnat ... reuner.htm (by the way: Man kann sich trefflich darüber streiten, welchen Beitrag zum Beispiel Jäger zum Tierschutz leisten, aber das soll hier nicht Gegenstand der Diskussion sein. Der Autor dieses Berichts ist prinzipiell gegen ein totales „Schubladendenken“, vor allem, wenn es um die Lösung so komplexer Probleme geht, bei denen sehr viele Standpunkte auf einen gemeinsamen gebracht werden müssen).

Wie kann man diese Erkenntnisse nun für die IG PRO KSVO ummünzen:


ð Eine generelle Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen allein auf dem Papier reicht nicht aus. Sie kann nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden Paket von Maßnahmen sein.

ð Die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht muss überwacht werden (können). Die Kommunen sind damit unter den gegebenen Voraussetzungen überfordert. Der Tierschutz hat keine Legitimation. Die Überwachung scheint uns das größte Problem zu sein, für das wir derzeit keine Lösung wissen.

ð Den Menschen müssen Anreize für die Kastration und Kennzeichnung von Tieren gegeben werden. Dabei sollten beide Wege beschritten werden – den über den Tierschutz und den direkt über den Tierarzt.

ð Der Tierschutz darf generell kein Tier mehr unkastriert an Dritte abgeben. Die Abgabe gegen eine Verpflichtung zur Kastration ist generell abzulehnen, da sie zu leicht untergraben wird. Der Tierschutz muss seiner Vorbildfunktion gerecht werden.

ð Die Kastration muss für den Tierschutz finanzierbar sein. Da kastrierte Katzen auf die Dauer zu (leider nicht näher kalkulier- und messbaren) Einsparungen auf dem Sektor der Ausgaben für den Tierschutz, der Hygiene und Seuchenbekämpfung führen, müssen spürbare Beträge der kommunalen Aufgabenträger für Kastrationen umgelegt werden.

ð Die Tierärzte müssen über die Wichtigkeit der Kastration bei Katzen aufgeklärt und ggf. auch dazu verpflichtet werden. Hierzu bedarf es einer Ergänzung der Ausführungsbestimmungen des Tierschutzgesetzes. Es gibt immer noch viel zu viele Tierärzte, die eine Kastration von Katzen (auch Freigänger) ohne medizinische Indikation ablehnen.

ð Die Tierärztekammern müssen in die Pflicht genommen werden. Die GOT (http://www.gesetze-im-internet.de/got/B ... 00999.html) darf im Punkt G 5.4 keinen Festpreis mehr für die Kastration vorsehen. Die Tierärzte sollen sich nicht mehr hinter die GOT und ihre Kammern „verstecken“ dürfen und brauchen.

ð Mobile Tierkliniken sollten gefördert werden. Ähnlich dem Kastrationsmobil der Lega Pro Animale (http://www.inselhunde.de/Kastrationsprojekt-Italien.htm) sollten solche mobile Tierkliniken gefördert und nicht durch Interessensverbände blockiert werden, wie dies bisher der Fall ist. Hier ist einiges an Überzeugungsarbeit notwendig.

ð Die Kastration muss generell bei allen Tierärzten jederzeit durchführbar sein. Wo möglich, könnten spezielle Kastrationszeiten an mehreren Tagen in der Woche, jeweils bei einem Tierarzt einer Gemeinde angeboten werden (ähnlich dem Notdienst bei Apotheken). So ist die Belastung auf viele Schultern verteilt.

ð In großen Tierheimen mit eigenen Tierärzten und Räumen sollten diese Kapazitäten mehr für Kastrationen, auch von extern, genutzt und beworben werden.

ð Da eine ausreichend kontrollierte Kastrationspflicht für Katzen sukzessive zur Entlastung der Tierheime beiträgt, könnten diese sich materiell, finanziell und personell an gezielten Kastrationsaktionen (einfangen, untersuchen, kastrieren, kennzeichnen, listen und wieder aussetzen) beteiligen. Wir sind sicher, dass sich bei konsequenter Bewerbung solcher Aktionen viele Freiwillige finden lassen, wenn sie einen Erfolg für ihre Arbeit sehen.

ð Die Pflicht der Kennzeichnung der Tiere durch Transponder ausschließlich durch einen Tierarzt sollte dahingehend aufgeweicht werden, dass auch entsprechend geschultes, anderweitiges Fachpersonal dazu ermächtigt wird. Die Schulung kann durch einen Tierarzt erfolgen.

ð Der Deutsche Tierschutzbund e.V. und andere Großverbände sollten in die Pflicht genommen werden, sich an der IG PRO KSVO zu beteiligen. Diese sollte schnellstens ein Expertenteam aus Praktikern einberufen, die die Ideen zusammenträgt und auch Finanzierungsmodelle entwickelt. Wir beteiligen uns daran gerne.


Dies sind nur einige Ideen, die in sich natürlich weiter fortgeschrieben werden müssen.

Wir hoffen, diese lose Sammlung an Erfahrungen und Vorschlägen kann zur Belebung der Diskussion beitragen. Natürlich stehen wir dieser offen gegenüber.

Alpen, im November 2008

Birgit und Norbert Steins
Lega Pro Animale
Norbert.Steins@gmx.de

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---Ursprüngliche Nachricht---
Von: "Katzenhilfe-Westerwald e.V." Sonja@Katzenhilfe-Westerwald.de
Betreff: Bitte nehmt Euch 2 min. Zeit und lasst es in Würzburg Leserbriefe hageln, wir brauchen eine KATZENSCHUTZVERORDNUNG!
Datum: 18. Dec 2008 07:39


Hallo in die Runde!

Heute am 17.12.08 war ein Leserbrief in der Main-Post zum Thema: Die Katzenhilfe Würzburg erhält keine finanzielle Unterstützung durch die Stadt Würzburg. Nochmals auch der andere Leserbrief von letzter Woche im Anhang.

Weitere Leserbriefe bzw. Briefe mit ähnlichem Inhalt dürfen gerne an die Stadt Würzburg ob@stadt.wuerzburg.de , bzw. der Main-Post redaktion@mainpost.de geschickt werden.

Vielleicht überdenkt der eine oder andere Stadtrat bei unserem nächsten Antrag seine Entscheidung und stimmt dann doch für eine Unterstützung. Die Katzenhilfe würde sie so dringend benötigen.

Danke für Eure Unterstützung.

Liebe Grüße

Doris Leuckert für die Katzenhilfe in und um Würzburg, Mainfränkischer Tierschutz e.V.


Viele tierfreundliche Grüße sendet,

Yvonne Schusser
Katzenhilfe in und um Würzburg, Mainfränkischer Tierschutz e.V.


http://www.katzenhilfe-wuerzburg.de/

--------------------------------------------------------------------------------

- weiterer Beispieltext -


Plant die Stadt Würzburg die Steuergelder falsch ein?

Wer sich um verletzte, kranke, vernachlässigte und ausgesetze Katzen kümmert, übernimmt eine besonders schwierige, undankbare und gerade deshalb so wichtige Aufgabe. Vielen Mitmenschen ist das Individuum Katze gleichgültig, andere wiederrum schaffen sich aus falsch verstandener Tierliebe Katzen an oder füttern in ihrem Garten Katzen aus der Umgebung, ohne sich um Gesundheitsprophylaxe und Fortpflanzung Gedanken zu machen.
Die Folge dieser weit verbreiteten Gedankenlosigkeit ist vielfaches und oftmals immens hohes Tierleid, welches in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet bleibt, die Katzenhilfe Würzburg aber, auf deren Schultern das Problem allzu gerne abgeladen wird, zunehmend kräftemäßig und vor allem finanziell enorm belastet.

Die Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung appelliert daher an die Stadt Würzburg, den ehrenamtlichen Tierschützern in dieser schwierigen Situation beizustehen und fordert gleichzeitig die Katzenhalter auf, ihre Tiere beiderlei Geschlechts beizeiten kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Katzenkastrationsgebote liegen vor, die Stadt Würzburg hat sich anscheind dem Thema noch nicht gestellt.

Durch menschliche Unvernunft in Not geratene Katzen werden daher auch in Zukunft darauf angewiesen sein, dass ihnen von sachkundigen und engagierten Personen, wie den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Würzburger Katzenhilfe geholfen wird. Informationen zu dem enorm engagierten Verein sind nachzulesen unter: www.katzenhilfe-wuerzburg.de, ebenfalls sind dort die Bankdaten für eine Weihnachtsspende oder eine dauerhafte Patenschaft für die kommunal ignorierten Katzen in Not angegeben.

Wir hoffen inständig, dass die Katzenhilfe Würzburg trotz mangelnder staatlicher Rückendeckung nicht die Kraft, den Mut und das Durchhaltevermögen verliert, was dringend benötigt wird, um dem Leid der Würzburger Samtpfoten entgegenzuwirken. Förderung von Tierschutz ist durchaus keine Steuerverschwendung, sondern Förderung zum gesetzenkonformen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Das EU Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren sieht die staatliche Hilfe an zahmen, scheuen, jungen, alten, gesunden, kranken Katzen vor, ebenfalls das Staatsziel §20a Grundgesetz. Ist der Stadt Würzburg die Rechtslage nicht bekannt oder werden die Steuergelder bewußt falsch eingesetzt?

Wie gedenkt die Stadt Würzburg künftig ihrer Verantwortung nachzukommen und das Staatsziel Tierschutz einzuhalten?

Sonja Stahl
Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
www.katzenschutzverordnung.de.vu


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Gesendet: Donnerstag, 29. Januar 2009 14:39
Betreff: Promis für die Einführung der Katzenschutzverordnung gewinnen, wer hat Ideen und/oder Kontakte?

· Kennst jemand das Buch von Ralf Schmitz?
· Hat jemand Kontakte zu Promis die uns helfen könnten?
· Hat jemand Kontakte zur Presse?
· Hat jemand Kontakte zum Fernsehen?

Unsere INTERESSENGEMEINSCHAFT PRO KATZENSCHUTZVERORDNUNG besteht mittlerweile aus über 11.000 Mitgliedern und wir sammeln weiter!
Das Land Rheinland-Pfalz hat unsere Vorschläge seit Ende Oktober 2008 in der Prüfung!

Alle Landestierärztekammern wurden um ein Statement gebeten!
Alle Landestierschutzverbände wurden um ein Statement gebeten!
Wer kann Kontaktmailadressen der Tierschutzbeiräte raussuchen und an ksvo@katzenhilfe-westerwald.de mailen?

Wer kann bei den Parteien die Grundsatzprogramme anfordern und sie mit der Realität auf unseren Straßen konfrontieren?

Die einzelnen Kommunen sollten um ein Statement gebeten werden, welche auch auf unserer Internetseite publik gemacht werden kann.

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Buch von Ralf Schmitz

Schmitz´ Katz!

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.

Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck

Kurzbeschreibung

Manche Männer leben mit einer Frau zusammen - Ralf Schmitz mit seiner Katze. Und das seit 23 Jahren! Dieses eheähnliche Verhältnis wirft entsprechende Fragen auf: - Ist das Zusammenleben mit einer Katze wirklich so anders als mit einer Frau? - Wer veralbert hier wen den ganzen Tag? - Was macht die Katze würgend im Schrank? - Wie eifersüchtig ist die Katze und was hat sie ausgerechnet jetzt in Ralfs Bett zu suchen? »Schmitz' Katze«: Skurrile Geschichten, private Bilder und viele nützliche Tipps - ansteckend lustig!

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Gesendet: Freitag, 30. Januar 2009 11:54
Betreff: Sie als Sprachrohr für unser Mitgeschöpf Katze?



Hallo,

wir haben im letzten Jahr die Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung gegründet, der mittlerweile über 11.000 Tierfreunde, Tierrechtler, Tierschutzvereine, Tierheime, Verbände, Tierärzte, Tiertherapeuten, Steuerzahler und Wähler angehören.

Nähere Infos unter: www.katzenschutzverordnung.de.vu

Wir verfolgen den Zweck, dass der Katzenschutz in Deutschland möglich wird und die vorherrschenden Gesetze, Richtlinien, Verordnungen und Erlasse spürbare Anwendung finden. Spätestens seit 2002 darf es die Unterscheidung zwischen herrenlosen Katzen und Fundtieren nicht mehr geben, denn Tierschutz wurde als Staatsziel im Grundgesetz §20a verankert. Die Katze ist kein Heimtier, was sich in unseren Breitengraden selbst versorgen kann, die Katze, egal ob scheu oder zahm, gehört in menschliche Obhut und Verantwortung. Noch heute werden Finder in Obhutsverhältnisse gedrängt oder zu Straftaten animiert, wie: "Verscheuchen Sie das Problem doch von ihrem Grundstück, dann ist es nicht mehr ihr Problem."

Immer mehr Tierschützer resignieren, unsere Arbeit, ist sie noch so immens und kräfteraubend, ist ein Tropfen auf dem heißen Stein, solange Tierschutz nicht als Staatsziel gesamtgesellschaftlich behandelt wird.

Noch heute wird es Personengruppen, wie z.B. Tiermessis, Landwirten gestatten eine unüberschaubare Anzahl von unkastrierten und ungekennzeichneten Katzen zu halten, die oftmals und vor allem zwangsläufig durch nicht artgerechte Haltung und Ernährung abwandern, dieses Abwandern stellt eine Straftat dar, die nicht geahndet wird, das Tier in unnötiges Leid manövriert und den Tierschutz belastet. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und viele weitere Gesetze gehören mancherorts zur Tagesordnung.

Wird auch nur eine Katze als herrenlos, besitzlos und der Natur zu überlassen eingestuft, werden daraus oftmals sehr viele Heimtiere in Not, die teils mit erheblicher Qual ihr Leben fristen. Die Tiere verwildern oftmals binnen Tagen oder Wochen und leben im täglichen Kampf ums Leben und Überleben. Ordnungshüter ob amtlich oder ehrenamtlich tragen oftmals erhebliche Mitschuld an den Massen der Katzen, die auf Deutschlands Straßen unversorgt mit erheblichen Leid und Nöten stehen. Tierschutz ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, was als solches auch Beachtung in der Öffentlichkeit finden muß.

Tierschutz, insbesondere der Katzenschutz könnte so einfach sein! Es sind nicht die einzelnen Katzen, die wegen Allergien oder Todesfall, etc. abgegeben werden, die den Tierschutz so immens belasten, sondern die Massen der Katzen, die nicht artgerecht ernährt und untergebracht sind. Der Tierschutz kann vieles leisten, das beweist er täglich, aber eben auch nicht alles alleine schultern. Mensch, Natur und Tier brauchen Schutz!

Die Stadt Paderborn hat im Herbst letzten Jahres - durch eine kleine Änderung der Stadtsatzung - spürbaren Katzenschutz signalisiert. Keine Katze darf mehr in Paderborn unkastriert und ungekennzeichnet rumlaufen, Sonderregelungen nur auf schriftlichen Antrag möglich.

http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/
(AllDocsiV)/7A7B4C6DE82499A9C12574AB0027ED75v?OpenDocument

(bitte den Link kopieren, da er nicht komplett linkt)

Die IG PRO KSVO hat Begründungen & Vorschläge zusammengestellt, damit für die Tiere spürbarer Tierschutz deutschlandweit möglich wird und tausende von ehrenamtlichen Helfern entlastet werden. Das Fundrecht ist ein Hoheitsrecht der Städte und Gemeinden, einfache Satzungsergänzungen könnten das Leid drastisch reduzieren.

Können Sie helfen, das Thema in die Öffentlichkeit zu transportieren?


Vorschläge in Ratssitzungen der Städte- und Gemeinden anbringen lassen (Download unter: www.katzenschutzverordnung.katzenhilfe-westerwald.de)
Parteien ansprechen, Grundsatzprogramme mit der Realität vergleichen
Landestierärztekammer ansprechen und nach Mitwirkungsmöglichkeiten befragen
Landestierschutzverbände ansprechen
Tierschutzbeiräte der Ministerien ansprechen
Radio
Fernsehen
Zeitungen
Dokumentationen
Internetforen
Verteilermails
Aufnahme von Banner zur Einführung der KSVO auf Webseiten


Mit freundlichen Grüßen
i.V. Sonja Stahl

Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
Tel. 02661-40982
Tel. 0177-7889766
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Doreen

Wundern muss ich mich sehr, dass Hunde die Menschen so lieben; denn ein erbärmlicher Schuft gegen den Hund ist der Mensch.

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Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.


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From: Katzenhilfe-Westerwald e.V.
Sent: Saturday, January 31, 2009 10:25 AM
Subject: Paderborn Broschüre und Pressetext

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Zuletzt geändert von Sparky am 16.09.2010, 06:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Von: dhartig@arcor.de [mailto: dhartig@arcor.de ]
Gesendet: Montag, 9. Februar 2009 11:49
Betreff: Es kommt Bewgung in "Kastrationspflicht für Freigängerkatzen?"


http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=39755


Kastrationspflicht für Freigängerkatzen?


09.02.2009 00:46:40

Arzberg (TZ/cw). Offensichtlich bewegt sich was in Sachen Tierschutz. Zumindest kann die Zielgruppe der Katzen hoffen. Tierschützer machen sich nämlich derzeit bundesweit für die Einführung einer Katzenschutzverordnung stark, die das „extrem vorherrschende Katzenleid in Deutschland eindämmen“ soll. Unzählige Katzen würden Jahr für Jahr ausgesetzt. Nur selten gelänge es, die Tierhalter zu ermitteln, um diese dann auch strafrechtlich oder wegen entstandener Betreuungskosten in übervollen Tierheimen zur Kasse zu bitten, beklagen die Tierschützer.

Wegen Überfüllung haben bereits jetzt schon viele Tierschutzvereine ein Aufnahmestopp für Fund- und Abgabekatzen ausgerufen. Die Versorgung der Tiere kann einfach nicht mehr gewährleistet werden. So weit ist man in Arzberg zwar noch nicht, doch wenn sich nicht bald etwas ändere, werde wohl auch das Tierheim in der ostelbischen Kommune ein Aufnahmestopp verkünden. Das sagt Vera M. Besler, die Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins, voraus. Doch was passiert dann mit den Fundtieren? Besler unterstützt das Streben nach Einführung einer Katzenschutzverordnung. Nur damit könne die Katzenpopulation halbwegs in Grenzen gehalten werden. Eine entsprechende Unterschriftenaktion bahnte sich von Arzberg aus in den vergangenen Wochen ihren Weg nach Torgau, Mühlberg, Finsterwalde, Belgern und den Raum Oschatz. „Wir haben bislang 150 Unterschriften zusammenbekommen“, sagt die Arzbergerin. Dies sei zwar nicht sehr viel, aber immerhin ein lohnenswerter Anfang.

Doch was zeichnet die angestrebte Katzenschutzvorordnung aus? Wie Besler erläutert, gebe es momentan vielerlei Denkansätze. Grundlegend sei jedoch eine allgemeine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen. Dazu käme eine Kastrationsverpflichtung für alle Freigängerkatzen. Ebenso wird die Forderung erhoben, dass das Tierschutzgesetz überarbeitet werden müsse, um den Tierschutz praktikabler gestalten zu können.

Ginge es allein nach dem Tierschutz, wäre eine Katzenschutzverordnung bereits seit Langem auf den Weg gebracht. Die Umsetzung einer solchen politischen Entscheidung bezeichnet die Tierschutzvereinigung Lega Pro Animale als „dringende Revolution im Tierschutz“. Es müssten daher alte Dogmen aufgerissen und übernommene Standpunkte überdacht werden, heißt es dort. Nur so könne auch den Problemen der finanziell unterversorgten Tierheime mit ihren geringen personellen Möglichkeiten entgegengetreten werden.

Eine gewisse Vorreiterrolle habe nach Angabe Vera M. Beslers die Stadt Paderborn übernommen. Dort schlug die SPD-Abgeordnete Kornelia Welz dem Rat vor, eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einzuführen. Trotz absoluter CDU-Mehrheit wurde nach Meldung des Westdeutschen Rundfunks (WDR) die ent- sprechende Verordnung am 22. September 2008 einstimmig erlassen. Seitdem gilt in Paderborn die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für alle Freigängerkatzen ab einem Alter von fünf Monaten. Auf Antrag ausgenommen sind Katzenzüchter und Landwirte.

Wie der WDR weiter berichtete, habe der Paderborner Amtstierarzt Dr. Ralf Lang, der für Tierschutz zuständige Veterinär des Kreises Paderborn, das Katzenproblem nicht ignoriert und die Bedenkenträger davon überzeugt, dass ein Eingriff in das Privatrecht von Katzenhaltern gerechtfertigt ist. Dr. Ralf Lang: „Die Katze ist das einzige Haustier, von dem viele Halter glauben, sie müssten sich nicht um die Nachkommen sorgen. Stellen Sie sich vor, ich würde meinen Hund zweimal im Jahr werfen lassen und sagen, das ist aber nicht mein Problem, was da hinten rauskommt. Es kann nicht angehen, dass zum einen immer mehr Katzenelend produziert wird, das wir tierschutzrechtlich nicht haben wollen, und dass zum anderen, wenn der Nachwuchs aufgegriffen und ins Tierheim gebracht wird, der Steuerzahler dafür aufkommen soll.“

Besler will nun auch ihren eigenen Gemeinderat von der Notwendigkeit einer Kastrationspflicht für Freigängerkatzen überzeugen. Bürgermeister Hartmut Krieg zeigte sich durchaus interessiert. Er glaubt, dass schon in einer der kommenden Sitzungen das Thema auf der Tagesordnung stehen könnte.


www.wdr.de/tv/servicezeit/

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